Senkobo

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Von 1467 - 1477 gab es in Japan viele Kriege. Kyoto war zentraler Kriegsschauplatz, da sich dort der Kaiserpalast befand. Damals gab es einen Samurai mit dem Namen Usami Mino-no-kami (Usami=Nachnahme, kami=Herrscher, no=über, mino=eine Region in Westjapan). Dieser Samurai erlebte im Krieg einen Zustand, zu dem man Mujo sagt (mujo= die Vergänglichkeit alles Wesenhaften). Durch dieses tiefe Erleben geprägt wurde er Priester.
Usami Mino-no-kami hat ab diesem Zeitpunkt Satori (Erleuchtung, Erwachen) gesucht. Er hat sein ganzes Leben lang Zazen und Nembutsu geübt. Es wird berichtet, dass er ein tiefes Satori verwirklichte, sodass sein ganzer Körper strahlte. Dies war die Geburtsstunde des Tempels und Praxisweges von Senkobo. In der Stunde seines Todes nahm er die Zazen-Haltung ein und rezitierte Namuamidabutsu mit einem Lächeln auf dem Antlitz.

Derzeit sind der Zenmeister und Jodo Shin Priester Reunken Usami Roshi, geistiges Oberhaupt in der 23. Generation, und sein Sohn Osho Yukinori Usami in der 24. Generation, Nachfolger im Tempel von Senkobo.

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